Dienstag, 24. März 2015

Knöpfschlangen...

Ich bin immer wieder auf der Suche nach Material angelehnt an Montessori, das kleine Kinder begeistert und sie auf dem Weg ins Selbstständigwerden begleitet...


Gefunden habe ich diese Knöpfidee und schnellstmöglich umgesetzt ...nebenbei konnten gleich noch ein paar Nähreste untergebracht werden.


Material: ein Rest Schrägband, ein großer Knopf, Filz oder Stoffreste mit Knopfloch

Viel Spaß beim Nachmachen!

 



Sonntag, 15. März 2015

Star mit Schwalbe


...passend zum Frühjahr: " Star"- eine Tasche von Lillesol und Pelle mit Zweiradapplikation und Kontrastpaspel - ganz retro


Da meine eigenen Taschen immer häufiger von den großen Töchtern genutzt werden hab ich dem ältesten Radattel wiedermal eine eigene genäht...eine für große Mädchen!
Diesmal besonders sorgfältig mit Vlies und Decovil gefüttert und verstärkt!
Vorbild war eine dieser "coolen" Vespataschen... obwohl für die Applikation ein anderes Zweirad Modell stand...



Der Schnitt gefällt mir gut. Er ist gut durchdacht und lies sich wunderbar umsetzen. Ich hätte mir die Tasche allerdings etwas größer vorgestellt. Außerdem musste im Nachhinein unbedingt noch ein langer Schulterträger dran.



Stoff: cord von swafing
Schnitt: Star von Lillesol und Pelle
das nächste Mal: vergrößern und mit Schultergurt nähen



Sonntag, 1. März 2015

Backzeit


 Nach meinem Backkurs vor einen paar Wochen hat mich das Brotbackfieber wieder ganz gewaltig erwischt. Aber besser als Grippe! Brotbackfieber ist etwas wunderbares. Leider fällt es mir schwer, es zwischen meinen Pflichten in Familie und Beruf einzutakten.
 Am letzten Wochenende hab ich mir einfach mal einen Tag dafür freigehalten und eine Menge Teig eingerührt. Der Backkurs hat mich in Bezug auf Organisation und Rezepte schon ein ganzes Stück voran gebracht. Obwohl es ja viele viele Rezepte gibt, hab ich mich jetzt erstmal auf ein paar wenige festgelegt und versuche damit Erfahrungen zu sammeln und etwas Routine zu bekommen.



 Das Backen im Steinbackofen ist doch ein wenig anders als im normalen Haushaltsofen. Die Temperatur, die Backzeit, das Anheizen...alles lässt sich nicht einfach so einstellen sondern muß ausprobiert werden und braucht etwas Übung und Erfahrung. Es ist nicht einfach den Backofen zur gewünschten Zeit auf eine bestimmte Temperatur hochzuheizen. Alles hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab...die Außentemperatur, die Holzart und Menge, der Zeitpunkt des Nachlegens...
Anders als im Haushaltsofen kann man auch schlecht mit Schwaden backen. Das würde dem Ofen schaden. Wegen der hohen Temperaturen, der guten Hitze, ist das Backgut wesentlich schneller fertig.


Inzwischen kommen wir ganz gut damit zurecht. Es ist immer wieder faszinierend dem Backgut beim Ausbacken zuzusehen.
Das Brot bekommt im Steinbackofen ein ganz besonderes Aroma. Die Baguetts sind sehr lecker geworden. Ich verwende meistens selbstgemahlenes Mehl. Durch den Vollkornanteil fällt das Volumen etwas geringer aus. Trotzdem sind sie sehr locker und fluffig geworden.
Acht Bagettes und vier Sauerteigbrote habe ich an diesem Tag gebacken. Der Ofen hätte gut noch mehr geschafft. Aber ich muß mich nach und nach an diese Mengen von Teig herantasten. 
Noch ein paar Brotbackkörbchen sind bestellt. Eine Waage für größere Mengen wünsche ich mir demnächst...der nächste Backtag kommt bestimmt!

Freitag, 20. Februar 2015

Wenn ich ein Vöglein wär...

Die erste Amsel in diesem Jahr hat mir heute morgen ihr Lied gezwitschert...Jetzt beginnt für mich der Frühling! Es ist mir jedes Jahr wieder ein ganz besonderes Geschenk, dieses Gezwitscher.

Ein paar andere Vöglein sind auf meinem Nähtisch gelandet...ein ganz zarter Stoff mit vielen kleinen Piepmätzen aus dem sich meine Schwester Frühlingsshirts für ihr kleines Mädchen gewünscht hat...


...morgen machen sie sich auf den Weg , in einem großen Briefumschlag mit besten Grüßen, den leider kann ich nicht mit...ach, wenn ich doch ein Vöglein wär...





Bei mir bleiben dafür die beiden anderen Piepmätze, aus Holz geschnitzt und wunderschön detailverliebt bemalt leisten, sie mir Gesellschaft und lassen mich vom Frühling träumen...



Schnitt: Minikrea 20401, Gr. 86

Montag, 9. Februar 2015

Brot mit Hindernissen

Was ist die wichtigste Lektion wenn man etwas Neues lernen möchte?
Dass man nicht aufgeben darf, auch wenn ab und an was schief geht!

Und das gilt auch wenn man einen Kurs bei - (so tönt es zur Zeit in allen Medien) - Deutschlands bekanntestem Brotblogger mitmacht.

Brotbacken ist etwas was mich, wie das Nähen, schon seit vielen Jahren begleitet und immer wieder von Neuem begeistert und herausfordert.
Mit den Händen in einen Brotteig tauchen, ihn kneten und irgendwann eine Form geben ist ein bisschen wie einen neuen Stoff heraussuchen, anschneiden und zusammennähen, wie ein Nadelspiel mit Maschen füllen und das Gestrickte wachsen sehen...
Aber es gibt selten Menschen, die sich so in ein Hobby hineingeben, so in ein Fachgebiet eintauchen wie Lutz Geißler. Und auch wenn ich allem Hype um Menschen eher skeptisch gegenüberstehen habe ich mich riesig auf den Brotkurs gefreut.
Ein bisschen vorsichtig meldete ich mich erstmal für den Grundlagenkurs an. Sein Brotbackbuch hat mich so schwer beindruckt, dass ich auf Nummer sicher, lieber ganz von vorn beginnen wollte.
Außerdem war der Kursort einfach nur praktisch. Ich musste nur ins nächste Tal.

Elf backbegeisterte Teilnehmer lauschten sechs Stunden vielen Informationen, Tipps und Tricks rund um Mehl, Vorteige, Sauerteigansätze, Stückgare, Formgebung und Hilfsmittel.
Wir wogen, mischten, kneteten, schleiften, rollten...


...und freuten uns auf die fertigen Brote.
Die erste Ladung Kleingebäck  verschwand im Ofen.


Leider sah nur ein Teil der Brötchen so verlockend aus wie diese hier. Die anderen ähnelten eher Schneebällen, wunderbar aufgegangen, fluffig innendrin aber außen schneeweiß.

 Zwei von elf Sauerteigbroten schafften es noch braun zu werden. Das waren die letzten Zuckungen des Ofens der nicht mehr wirklich heiß wurde.
Was macht ein Backkurs ohne Ofen? ...mit einem großen Schwung Baguettes, zehn Sauerteig- und 11 Weizenteigbroten die schon in der Stückgare in ihren Gärkörbchen vorsichhindümpeln und darauf warten ausgebacken zu werden? Wir trösteten unseren innerlich bestimmt verzweifelten aber äußerlich bis zuletzt die Ruhe bewahrenden Backkurshalbgott und zogen mit übergaren Brotteiglingen nach Hause.
Bis zum Letzten souverän lieferte uns Lutz noch gelingsichere Varianten zum Verarbeiten der Teigübrigbleibsel.
Und so füllte am Abend verführerischer Brotbackduft meine Küche...



...zwei superleckere Roggenbrote, ein Weizenbrot...



...und die Moral von der Geschichte:

Niemals aufgeben oder auch Halbgötter brauchen das richtige Werkzeug!


...habt einen schönen Abend, Marit

Sonntag, 8. Februar 2015

Bei uns...

...immer noch Schnee...


 ...und wir genießen ihn solange er noch da ist!


Alles wirkt wie verzaubert. Selten ist es so still. Die Welt ist wie in dicke Watte gepackt.


 Und wenn die Sonne scheint beginnt jeder Baum, jeder Ast, jeder Stein zu funkeln. Sogar die Vögel lassen sich von ihr zum Zwitschern überreden.






Dienstag, 3. Februar 2015

Fast wie neu...


Traumhaft schönes Winterwetter lockt uns nach draußen...da kann der Frühling sich ruhig noch ein wenig Zeit lassen. Schön, dass das jüngste Radattel sich noch so fürs Langlaufen begeistern lässt! Den Großen fehlt da der spannende Teil...ich sauge die Landschaft in mich auf, die Sonnenstrahlen, die Stille!


 ...und ich hab einen meiner Vorsätze für dieses Jahr schon geschafft!



Meinen Lieblingsrock hab ich so umgenäht, dass er wieder zu mir passt. Vor einigen Jahren hab ich ihn fast knöchellang getragen ...

 2006 in Kopenhagen, ach wenn ich die Zeit ab und an zurückdrehen könnte!
 
...dann hing er lange da und wartete auf sein Comeback.
Nun so knielang wird er bestimmt wieder ein treuer Begleiter. Auch wenn es mir sehr schwer fiel den weichen Cordstoff anzuschneiden, ich bin mit dem Resultat zufrieden.


...mal sehn was da noch so in meinem Schrank schlummert...