Samstag, 1. Dezember 2012

ankommen


...in meinem Alltag, zur Ruhe finden im Sturm meines Lebens, die Tür öffnen
immer wieder jedes Jahr neu...



Gebet
Herr der Töpfe und Pfannen, 
ich habe keine Zeit, eine Heilige zu sein
und dir zum Wohlgefallen in der Nacht zu wachen, 
auch kann ich nicht meditieren in der Morgendämmerung und im stürmischen Horizont.
Mache mich zu einer Heiligen, indem ich Mahlzeiten zubereite und Teller wasche.
Nimm an meine rauen Hände, weil sie für dich rau geworden sind. 
Kannst du meinen Spüllappen als einen Geigenbogen gelten lassen, der himmlische Harmonie hervorbringt auf einer Pfanne?
Herr der Töpfe und Pfannen, bitte darf ich dir anstatt gewonnener Seelen, die Ermüdung anbieten, die mich ankommt beim Anblick von angebrannten Gemüsetöpfen?
Erinnere mich an alles,
was ich leicht vergesse, nicht nur um Treppen zu sparen, sondern, dass mein vollendet gedeckter Tisch ein Gebet werde...

Teresea von Avila 

... aus" Der andere Advent", ein Adventskalender für Große

Kommentare:

  1. Das sind wunderbare Bilder, liebe Marit. Drinnen wie draussen. Bei Euch ist der Schnee liegen geblieben, wie herrlich ist die Winterstimmung im Advent.
    Die Zeit zu teilen, den anderen geben und sich selbst nicht vergessen fällt im Advent wohl allen Müttern besonders schwer. Darauf will wohl geachtet sein. Die heilige Teresa hat es sehr treffend formuliert.
    Ich wünsch Dir einen gesegneten 1. Advent
    Liebe Rosaliegrüße

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  2. So schön ruhig wirkt es bei dir!
    Ich wünsch dir einen wunderbaren, gesegneten Advent.
    Alles Liebe. maria

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