Freitag, 24. August 2012

ich bin wieder da,

... oder auch nicht. Zum Glück habe ich noch ein bisschen Schonzeit, zumindest was den Alltag anbelangt.
Und wenn man von den gefühlten 30 Waschmaschinenladungen und dem heute schon durchforsteten  Urwald im Garten absieht. 
Der vor zwei Jahren ausgesäte Borretsch fühlt sich in meinem Garten sehr wohl und überwuchert jede kahle Stelle, sieht aber nach seiner Blütezeit arg mitgenommen aus und  wurde heute von mir mitleidslos entfernt, so kommen dafür andere, etwas schüchternere Blümchen zum Vorschein.
 Die Tomaten nehmen endlich etwas Farbe an, Oregano und Majoran haben fast die gesamte Kräuterschnecke erobert und sichern uns in diesem Herbst unseren mediteranen Speiseplan.
 Das Blumenbeet wurde von verblühten Pflanzenteilen befreit und etwas umgepflanzt, sämtliche Disteln und Steinbrechableger gnadenlos ausgemerzt.

Das hört sich nach Arbeit an ist aber halb so schlimm, denn schließlich kann ich dabei noch Sonne, Wind und frische Luft genießen und abends durch meinen Garten schlendernd mich an dem Geschafften erfreuen.

Dieses Wiederankommen braucht seine Zeit, wenn man für einige Tage vollkommen ausgestiegen ist. Raus aus allen Zwängen, aller Hektik, in die Natur, einen anderen Landstrich, zu anderen Menschen.


Wie immer in das Land unserer Träume, dorthin, wo wir uns wohl fühlen. Aufs Nötigste beschränkt, mit Zelt und Hängematte. Am Morgen zum Munterwerden ein Sprung in den See, lesen, häkeln (!), lecker kochen, spielen, Fahrrad fahren.......
Zum Glück sind noch ein paar Ferientage, beginnt mein Arbeitsalltag erst nach dem Wochenende, sind die Maschinen noch in der Werkstatt... so geht es nur langsam wieder los.

liebe Grüße, radattel