Sonntag, 30. Dezember 2012

...zipfliges...

...gab es zu Weihnachten.
...denn auch die Puppenkinder wurden beschenkt...

...kleine rote Zipfelmützen, passend zum Weihnachtsfest, weihnachtsroter Strampler mit Shirt und Strickjacke und ein kleines Köfferchen, für die nächste große Reise...
...gemütlich, haben sie es sich gemacht, auf meinen frisch genähten Leinenkissen aus Mangeltuch...
Gut´s Nächtle!

Samstag, 29. Dezember 2012

dankbar

...bin ich für ein wunderbar friedliches, entspanntes Weihnachtsfest...



...für frohe Stunden, besinnliche Stunden, einsame, gemeinsame, laute und stille...
 Ich habe die Tage genossen, Pläne gemacht, liegengebliebene Aufgaben erledigt, ausgeschlafen,gelesen, gestrickt, genäht...immer wieder aufgeräumt, nachgeräumt...manches auch nicht geschafft, manche Pläne hintenan gestellt, vorgelesen, gespielt, gebastelt...
Zeit genossen, geschenkte Zeit.
In Gedanken bin ich durch das vergangene Jahr spaziert und habe gemerkt, dass es geprägt war vom Abschiednehmen. Manchmal ist das Leben nur kurz, viel zu schnell vorbei, Menschen die mitten im Leben stehen und plötzlich gehen müssen, für immer...Menschen, welchen ich nur selten begegnet bin und die mir trotzdem ganz nah, in Erinnerung sind....
...und dann sehe ich die geschenkte Zeit in meinem Leben, meiner Familie mit anderen Augen...
Liebes Leben, danke.




Sonntag, 23. Dezember 2012

erwarten...

... die Tage, Stunden bevor es beginnt, zählen für mich zu den Schönsten. Ich mag diese aufgeregte Stimmung, diese gespannte Erwartung, die Ruhe vor dem Sturm...
Das Wichtigste ist erledigt, und was noch fehlt ist vielleicht gar nicht unbedingt notwendig.
Wir genießen die freien Tage in denen Zeit ein sehr dehnbarer Begriff ist.
Die letztes Jahr begonnene Strickjacke wird vielleicht dieses Jahr doch noch fertig, einige noch nicht gelesene Bücher liegen bereit...
Das Nähzimmer ist aufgeräumt, erste Pläne fürs kommende Jahr sind gemacht und die Vorfreude darauf wächst.
Ich wünsche mir die Tage und Stunden in aller Ruhe zu genießen, mich nicht drängen zu lassen von äußeren Zwängen. Manchmal ist weniger mehr und war das nicht auch schon damals in Betlehem so?

Was sahen sie denn,
die Weisen, als sie den Stall betraten?
Nichts als Stroh! 
Und sie rochen, 
was einst Stroh war
und jetzt zu Mist geworden ist.

Vielleicht rümpften sie die Nase.
Aber ihre Augen blickten durch das Stroh!

Wer am Stroh hängenbleibt,
wird das Kind nicht finden, nicht den Schatz, nicht den Reichtum,
nicht das Gold.
Hier wird kein Stroh zu Gold gedroschen!
Doch wer am Stroh nicht Anstoß nimmt, wird das Gold entdecken.

von Dieter Theobald
aus " Der heruntergekommene Gott"

Ich wünsche Euch ein frohes gesegnetes Weihnachten!

( diesmal ganz besonders M., B. und F. in Österreich)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Einfach praktisch im Winter




...Amelie...

 

ziemlich unspektakulär, aber sehr bequem und gemütlich
gern auch mit Bundstreifen am Saum und am allerliebsten mit großen Taschen...

Montag, 3. Dezember 2012

zum Reinkuscheln

...ein warmer Sweater nach dem Schnitt Danai/ Farbenmix.
Aus Kuschligem Wintersweat, mit nordischer Applikation.
Noch stickmaschinenlos habe ich mir als Vorbild  ein Stickmuster von Tinimi genommen.
Die frechen Elche gefallen mir immer wieder sehr.


...ein bischen verändert habe ich den Schnitt...


 Eigentlich mag ich Kapuzen sehr, doch in der dicken Winterjacke sind sie eher unpraktisch.
Deshalb habe ich anhand des Kapuzenschnittes einen Kragen zugeschnitten. Hier auf dem Bild ist so ungefähr zu sehen wie. Die vordere Kante liegt im Bruch. Da es dort zu etwas mehr Weite gekommen ist habe ich dafür hinten etwas weggenommen.


Das Bändchen am Kragen ist nur zur Zierde, geht also nicht um den Hals, weil mir das zu gefährlich ist.
 Der Kragenzuschnitt ist sehr gut gelungen, liegt schön an und passt trotzdem noch über den Kopf. Der Schnitt fällt eher weit aus. Das finden wir für so einen Winterwohlfühlpulli sehr angenehm.
 Von der Länge her geht er geradeso über den Po, also praktisch zu Leggins und co.


Samstag, 1. Dezember 2012

ankommen


...in meinem Alltag, zur Ruhe finden im Sturm meines Lebens, die Tür öffnen
immer wieder jedes Jahr neu...



Gebet
Herr der Töpfe und Pfannen, 
ich habe keine Zeit, eine Heilige zu sein
und dir zum Wohlgefallen in der Nacht zu wachen, 
auch kann ich nicht meditieren in der Morgendämmerung und im stürmischen Horizont.
Mache mich zu einer Heiligen, indem ich Mahlzeiten zubereite und Teller wasche.
Nimm an meine rauen Hände, weil sie für dich rau geworden sind. 
Kannst du meinen Spüllappen als einen Geigenbogen gelten lassen, der himmlische Harmonie hervorbringt auf einer Pfanne?
Herr der Töpfe und Pfannen, bitte darf ich dir anstatt gewonnener Seelen, die Ermüdung anbieten, die mich ankommt beim Anblick von angebrannten Gemüsetöpfen?
Erinnere mich an alles,
was ich leicht vergesse, nicht nur um Treppen zu sparen, sondern, dass mein vollendet gedeckter Tisch ein Gebet werde...

Teresea von Avila 

... aus" Der andere Advent", ein Adventskalender für Große