Mittwoch, 12. März 2014

genug...


...ein bisschen Pause...

...irgendwie ist das jetzt mal nötig...
In den letzten Tagen habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was ich in der Zeit bis Ostern für mich bedenken, verändern oder einüben möchte...

Eine Zeit lang war ich mir ganz sicher, ich werde Kunststoff fasten...mich haben einige Posts von anderen Bloggerinnen sehr bewegt und in diese Richtung angestubst. Es ist doch sehr erschreckend wie viel in unserer Umgebung für oft nur ganz kurze Zeit in Kunststoff eingepackt wird. Genauso schnell wird es auch wieder weggeschmissen, oft ohne nachdenken. Aber ist für mich so ein Vorsatz - Kunststoff und ebensolche Verpackungen nicht zu kaufen - irgendwie machbar? Jeden Tag entdecke ich mich beim Scheitern.
Der Bäcker der die Brötchen schneller als ich nein sagen kann in die Tüte packt, obwohl ich meinen Baumwollbeutel in der Hand halte, das Schampoo, auf das ich ,neinneinnein, wirklich nicht verzichten möchte. Der Käse, die Sahne, die Zahnpasta, der Toilettenreiniger, die Nudeltüte...wo fang ich an, wo hör ich auf...da sind 7 Wochen nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Da werde ich dran bleiben, nicht nur in den kommenden Wochen!

Ein ganz anderes Thema hat mich viel persönlicher angesprochen. Vor einigen Jahren war es Fastenthema der evangelischen Kirche.

Gut Genug - 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz

...dem will ich nachspüren und ich merke ich bin schon mittendrin...

dieses Wörtchen genug ist irgendwie faszinierend

Auf der einen Seite zeigt es ganz energisch wenn etwas zuviel wird, das Maß voll ist.
Andererseits strahlt es auch soviel Zufriedenheit, Genügsamkeit, Stille aus.


...ich möchte diesen Worten nachspüren, überlegen, was sie für mich bedeuten...für das was ich tue und was mich ausmacht und ich merke manches wird weniger wichtig als anderes...

Euch allen eine gute Zeit
Marit

Kommentare:

  1. Ich stecke in ganz ähnlichen Themen wie du, sehr interessant, geht schon seit etlichen Wochen und könnte sein, dass sie mich nicht mehr verlassen.
    Mich erschreckt, wie viel Kunststoffmüll ich noch immer "produziere" trotz bewussten Einkaufs. Und es sind nicht die anderen Familienmitglieder schuld, ich selbst kann in vielem nicht ausweichen. Das schöne am Internet: man merkt, dass da draußen viele kleine Tröpfchen sind und .... steter Tropfen .... wir werden was bewirken! glg Petra

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Marit, es ist faszinierend, wie gerade Posts wie deine in einem selbst nachwirken und damit Teil des eigenen "Osterweg" werden. Ich glaube, ich habe die "Vorosterzeit" selten so intensiv erlebt/ erspürt wie dieses Jahr. Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße
    Manuela

    AntwortenLöschen
  3. nachdenklich bin ich bei diesen Zeilen ... aber nicht wirklich weiter. Das Thema Kunststoff ist wirklich schwierig in den Griff zu bekommen. Zu viel, überall, kaum zu vermeiden ... .aber Schritt für Schritt machen wir weiter. Ich spreche oft Einzelhändler an, ob nicht auch Papier ginge, spreche mit Kollegen, Familie, Freunden....steter Tropfen hölt den Stein ... es sind schon viele, die so denken
    Liebe Grüße
    Rosalie

    AntwortenLöschen
  4. Hey, das Kunststoff-Fasten finde ich eine ganz tolle Sache! Unser Verbrauch an Plastiktüten etc. ist echt extrem. Super!:)

    jodie30o.blogspot.com

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Marit,
    deine Gedanken teile ich und empfinde auch, jeden Tag dieses hin und her gerissen sein.
    In den vergangenen Wochen haben sich einige Wege/Einkäufe/Brot backen neu eingespielt und machen uns zufrieden. Merklich weniger Naschereien sind im Haus, die aber im Grunde gar nicht so sehr vermisst werden. Das zeigt, dass vieles auch nur konsumiert wird, weil es halt da ist. Beim Ersatz anderer Müll produzierender Dingen und der Schonung unserer Ressourcen bin ich noch nicht fündig geworden. Aber das stete "dran Bleiben" ist nun Ziel geworden.
    Auf bald, Birgit

    AntwortenLöschen